Finanzierung

Nicht nur das Studium oder die Weiterbildung kostet, auch die Lebenshaltungskosten müssen während der Ausbildung im Budget eingeplant werden. Grundsätzlich gibt es vier Möglichkeiten, eine Aus- oder Weiterbildung zu finanzieren.

Finanzielle Beiträge der Eltern

Die Eltern sind gesetzlich verpflichtet, für die erste berufliche Ausbildung ihrer Kinder aufzukommen. Da die gymnasiale Maturität kein Berufsabschluss ist, sind die Eltern auch für die Finanzierung eines anschliessenden Studiums zuständig. Je nach Wohnkanton gilt dies auch für Personen mit Berufsmatura bis zum Abschluss eines Studiums an der Fachhochschule.

Kantonale Stipendien und Bildungs-Darlehen

Unter bestimmten Voraussetzungen, etwa bei geringem Einkommen bzw. Vermögen der Eltern, haben Studierende Anrecht auf staatliche Stipendien. Stipendien sind einmalige oder wiederkehrende Bildungsbeiträge ohne Rückzahlungsverpflichtung. In einigen Kantonen werden die Empfänger/innen jedoch darauf hingewiesen, dass von ihnen eine vollständige oder teilweise Rückerstattung erwartet wird, wenn sie später in guten finanziellen Verhältnissen leben.
Ein Darlehen wird – im Unterschied zum Stipendium – meist verzinst und muss später zurückbezahlt werden.
Genauere Informationen über das Stipendienwesen und die Adressen der kantonalen Stipendienstellen: stipendien.educa.ch.

Andere Finanzierungsquellen

Neben den Kantonen leisten in gewissen Fällen der Bund oder die Wohngemeinde Unterstützungsbeiträge. Es gibt auch eine ganze Reihe von privaten Stiftungen und Fonds, die Aus- und Weiterbildungen mit Stipendien oder Darlehen unterstützen.
 

Teilzeit-Jobs

Im Weiterbildungsbereich sind die meisten Lehr- und Studiengänge berufsbegleitend konzipiert und organisiert: Hier ist es selbstverständlich, dass zusätzlich zur Weiterbildung in einem Nebenjob gearbeitet wird.
Aber auch viele Studierende in einer Erstausbildung finanzieren ihre Studien ganz oder teilweise selber. Ein Teilzeit-Job während des Semesters oder in den Ferien ist in vielen Studiengängen möglich.